Atyopsis gabonensis
Große filtrierende Garnele aus Westafrika (Gabun, Kamerun). Sie nutzt ihre Fächer, um Partikel aus der Strömung zu fangen. Friedliche und spektakuläre Art, ideal für gut bepflanztes Gesellschaftsaquarium mit starker Strömung.
Aquarium von mindestens 120 Litern mit mäßiger bis starker Strömung (Umwälzpumpe empfohlen). Erhöhte Sitzplätze vorsehen: Steine, Wurzeln, robuste Pflanzen, wo sie sich gegen die Strömung positionieren kann zum Filtern. Klares und gut sauerstoffreiches Wasser unerlässlich. Hohe Nitratwerte vermeiden (< 20 mg/L). Ein eingefahrenes Becken mit etablierter Mikrofauna bevorzugen. Temperaturen 22-26°C, pH 6,5-7,5, GH 4-15. Mäßige Beleuchtung, zahlreiche Verstecke.
Strikter Filtrierer: ernährt sich von Mikroorganismen, Detritus, Phytoplankton und schwebenden organischen Partikeln. Füttern mit feinem Pulverfutter (Spirulina, Jungfischfutter), Flüssigfutter für Wirbellose oder Infusorien. Oberhalb der Strömung verteilen. In einem gut eingefahrenen Becken findet sie einen Teil ihrer Nahrung natürlich. 2-3 Mal pro Woche mit spezifischem Futter ergänzen. Frisst keine Algen oder Futter vom Boden.
Sehr friedlich, verträglich mit nicht aggressiven Fischen und Garnelen. In Gruppen von mindestens 3 halten für soziales Wohlbefinden. Empfindlich gegenüber abrupten Parameterschwankungen und Chemikalien (Kupfer, Medikamente). Jede kupferbasierte Behandlung vermeiden. Häutet sich regelmäßig: während dieser verletzlichen Phase nicht stören. Seltene Art im Handel, oft verwechselt mit Atyopsis moluccensis (asiatische Version). Geografische Herkunft beim Kauf überprüfen. Vermehrung im Aquarium nahezu unmöglich (Larven benötigen Brackwasser).
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