Atyopsis moluccensis
Große filtrierende Detritusgarnelenart, die ihre Fächerhände nutzt, um Schwebepartikel in der Strömung zu fangen. Friedliche und spektakuläre Art, ideal für gut eingefahrene bepflanzte Aquarien mit guter Strömung.
Aquarium von mindestens 80 Litern mit mäßiger bis starker Strömung. Steine, Wurzeln und erhöhte Bereiche (flache Steine, Äste) installieren, wo sich die Garnele gegen die Strömung positionieren kann, um zu filtern. Mittlere Beleuchtung, dichte Bepflanzung geschätzt. Sauberes und gut sauerstoffhaltiges Wasser unverzichtbar. Abrupte Parameteränderungen vermeiden. Mehrere Verstecke vorsehen.
Strikter Filtrierer: ernährt sich ausschließlich von Schwebepartikeln (Mikroorganismen, Detritus, Phytoplankton). Benötigt ein ausgereiftes Aquarium mit entwickelter Mikrofauna. Ergänzen mit fein zermahlenem Futter, das stromaufwärts verteilt wird: Spirulina-Pulver, Infusorien, Jungfischfutter, Flüssigfutter für Korallen. 2-3 Mal pro Woche füttern. Ein Futtermangel zeigt sich durch Scharrverhalten am Bodengrund (Zeichen von Unterernährung).
Die Bambusgarneele ist robust, aber empfindlich gegenüber abrupten Parameteränderungen (pH, Temperatur) und der Anwesenheit von Kupfer (Medikamente, Dünger). Häutungsprobleme können bei Mineralstoffmangel (Kalzium, Magnesium) auftreten: Symptome sind unvollständige Häutung oder weicher Panzer. Unzureichende Ernährung (Mangel an schwebenden Mikroorganismen) schwächt das Tier und begünstigt bakterielle oder Pilzinfektionen. Vorbeugung: stabiles und gut gefiltertes Wasser aufrechterhalten, jede kupferhaltige Behandlung vermeiden und regelmäßige Zufuhr von Mineralstoffen durch Wasserwechsel und angepasste Fütterung sicherstellen.
Gesellige Garnele: in Gruppen von mindestens 3 halten. Völlig friedlich, verträglich mit ruhigen Fischen und anderen Wirbellosen. Räuber vermeiden (große Buntbarsche, Welse). Empfindlich gegenüber Kupfer (Medikamente, Dünger) und abrupten Änderungen. Häutet sich regelmäßig: keine Sorge, wenn sie sich 1-2 Tage versteckt. Benötigt konstante Strömung zur Nahrungsaufnahme: ein längerer Filtrationsstopp kann sie schwächen. Robuste Art nach der Eingewöhnung, aber anspruchsvoll bezüglich Wasserqualität und Fütterung.
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Angaben dienen nur zur Orientierung und können je nach Tier und Bedingungen variieren. Bei Zweifeln an der Gesundheit eines Tieres konsultiere einen Tierarzt.