Balantiocheilos melanopterus

Die Haibarbe ist ein großer, aktiver Karpfenfisch aus Südostasien, geschätzt für ihre elegante silberne Färbung und schwarz und rot-orange gesäumten Flossen. Trotz ihres Spitznamens ist sie kein echter Hai, sondern ein geselliger Fisch, der im Aquarium 35 cm erreicht (bis zu 40 cm in der Natur). Sie benötigt ein sehr großes Becken mit viel freiem Schwimmraum.
Mindestvolumen 600 Liter für eine Gruppe von 5-6 Individuen (Aquarium von 800-1000 L für adulte Tiere empfohlen). Kräftiger Schwimmer, der ein langes Becken (mindestens 200 cm) mit großer freier Schwimmzone benötigt. Sehr leistungsfähige Filterung unerlässlich, da viel Abfall produziert wird. Geschlossene Abdeckung vorsehen: ausgezeichneter Springer. Einrichtung: einige Wurzeln, Steine und robuste Pflanzen am Rand (Anubias, Microsorum), moderate Beleuchtung. Gut mit Sauerstoff angereichertes Wasser mit mäßiger Strömung. Temperatur 22-28°C, pH 6,5-7,5, GH 5-12°dGH.
Allesfresser mit herbivorer Tendenz. Qualitativ hochwertige Flocken/Granulate für omnivore Fische geben, 2-3 Mal/Woche mit blanchiertem Gemüse (Zucchini, Spinat, geschälte Erbse), Mückenlarven, Artemia, Krill ergänzen. Akzeptiert auch Spirulina und pflanzliche Nahrung. 2 Mal täglich in kleinen Mengen füttern. Übergewicht überwachen: Neigung zu Fettleibigkeit.
Robuste Art, aber empfindlich gegenüber Wasserqualität. Häufige Krankheiten: Weißpünktchenkrankheit (Ichthyophthirius), begünstigt durch Stress und Temperaturschwankungen — Symptome: kleine weiße Punkte, Scheuern an der Dekoration; Vorbeugung durch stabile Temperatur und regelmäßige Wasserwechsel (25-30%/Woche). Flossenfäule (bakterielle Infektion) bei verschlechterter Wasserqualität — ausgefranste Ränder, Trübung; durch einwandfreie Hygiene vorbeugen. Pilzinfektionen möglich nach Verletzungen (Sprung, Stoß). Sehr stressempfindlich bei Handhabung und Eingewöhnung: langsame Akklimatisierung unerlässlich. Anfällig für erhöhte Nitrit- und Nitratwerte.
Schwarmfisch ZWINGEND in Gruppe von mindestens 5 Individuen; allein oder paarweise wird er gestresst und aggressiv. Achtung bei der oft unterschätzten Endgröße: zahlreiche Abgaben, da jung verkauft (5-8 cm). Vergesellschaftung mit großen friedlichen Fischen (große Barben, große friedliche amerikanische Buntbarsche, große Harnischwelse, Botia). Kleine Fische meiden (Risiko der Prädation) und langsame Arten mit Schleiern. In der Natur bedrohte Art (IUCN-Status: Gefährdet): zertifizierte Nachzuchten bevorzugen. Vor dem Kauf ernsthaft überlegen: langfristige Verpflichtung, die angepasste Infrastruktur erfordert.
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