Hemigrammus rhodostomus

Kleiner eleganter Amazonassalmler, erkennbar an seinem leuchtend roten Kopf und seiner gestreiften Schwanzflosse. Schwarmfisch, der unbedingt in Gruppen von mindestens 10-12 Individuen leben muss, idealerweise 15 oder mehr. Seine rote Färbung ist ein exzellenter Indikator für die Wasserqualität: Sie verblasst bei Stress oder ungeeigneten Parametern. Empfindlich gegenüber Schwankungen, erfordert sorgfältige Pflege.
Bepflanztes Aquarium von mindestens 120 Litern für einen Schwarm von 12 Individuen. Bevorzugt weiches und leicht saures Wasser (pH 5,5-7, GH 2-10, niedriger KH). Temperatur 24-28 °C, idealerweise 25-26 °C. Schätzt moderate Strömung, effiziente Filterung und regelmäßige Wasserwechsel (20-30% wöchentlich). Gedämpfte Beleuchtung mit schattierten Bereichen (Schwimmpflanzen). Dekoration: Wurzeln, Catappa-Blätter, dunkler Bodengrund. Ausgezeichneter Schwimmer, der die mittlere Zone besetzt und freien Schwimmraum benötigt. Empfindlich gegenüber Nitraten (< 20 mg/L halten).
Allesfresser. Im Aquarium akzeptiert Flocken und Granulat guter Qualität. Für gutes Gleichgewicht und optimale Färbung mit Lebend- oder Frostfutter variieren: Mückenlarven, Daphnien, Artemia, Cyclops, Mikrowürmer. 2 bis 3 kleine tägliche Portionen verteilen. In der Natur konsumiert Zooplankton, Mikroinvertebraten und kleine Insekten.
Der Rotkopfsalmler ist anfällig für parasitäre Erkrankungen wie Ichthyophthirius (Weißpünktchenkrankheit) und Oodinium (Samtkrankheit) sowie für Flossenfäule bei Stress oder schlechter Wasserqualität. Zu überwachende Symptome sind der Verlust der leuchtend roten Färbung am Kopf (exzellenter Indikator für Stress oder Krankheit), eingeklemmte Flossen, ruckartiges Schwimmen und Isolation von der Gruppe. Perfekt gepflegtes Wasser (0 Nitrit, niedrige Nitrate), stabile Parameter und eine konstante Temperatur von 24-26°C sind essentiell zur Vorbeugung von Pathologien, da diese Art besonders anfällig für plötzliche Schwankungen ist.
Vergesellschaftung: friedlich, perfekt mit anderen kleinen Salmlers (Paracheirodon, Hyphessobrycon), Corydoras, kleinen Loricariidae, Garnelen. Räuber und große turbulente Fische vermeiden. Achtung: sehr empfindlich gegenüber Stress, abrupten Parameterschwankungen und Verschmutzung (Ammoniak, Nitrit, hohe Nitrate). Niemals in ein nicht eingefahrenes Becken einsetzen. Dichte Schwärme und spektakuläres synchronisiertes Verhalten. Zucht in Artaquarium möglich, sehr weiches und saures Wasser erforderlich. Nicht verwechseln mit Petitella georgiae (Feuertetra) und Hemigrammus bleheri, sehr ähnliche Arten.
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