Lobophytum sp.
Lobophytum ist eine Weichkoralle aus der Familie Alcyoniidae, die in Riffaquarien für ihre relative Robustheit und ihr fleischiges Aussehen in Form von Lappen oder Fingern sehr geschätzt wird. Sie besitzt symbiotische Zooxanthellen, die ihr den Großteil ihrer Energie durch Photosynthese liefern. Kolonie kann 20-30 cm erreichen, mit Farbtönen von beige bis braun, manchmal grünlich.
Riffaquarium mindestens 200 Liter, ausgereift und stabil. Temperatur 24-26°C, Salzgehalt 1.023-1.025, pH 8.1-8.4. Benötigt moderate bis starke Beleuchtung (LED oder T5) und moderate bis starke Strömung, mit wechselnder Strömung zur Vermeidung von Detritusansammlung. Auf stabilem Gestein platzieren, in mittlerer Zone mit Entwicklungsraum. Calcium 400-450 mg/L, KH 7-10 dKH, Magnesium 1250-1350 mg/L. Direkten Kontakt mit anderen Korallen vermeiden (Toxine).
Bezieht den Großteil ihrer Energie aus der Photosynthese durch Zooxanthellen. Kann Mikroplankton fangen und von gelegentlichen Fütterungen mit Phytoplankton, Zooplankton oder flüssigen Korallenfutter (1-2 Mal/Woche) profitieren. Abends füttern, wenn die Polypen ausgestreckt sind. Ein Aquarium mit entwickelter Mikrofauna ist vorteilhaft.
Lobophytum häutet sich regelmäßig durch Produktion einer wachsartigen Schicht: Sie zieht sich 2-7 Tage vollständig zurück, das ist normal. Diese Schicht niemals manuell entfernen. Vorsicht vor giftigen Sekreten (Terpene), die andere Korallen beeinträchtigen können: Filterung mit Aktivkohle und regelmäßige Wasserwechsel sicherstellen. Kompatibel mit Rifffischen und friedlichen Wirbellosen. Fressfeinde vermeiden (manche Falterfische, Krebse). Einfache Fragmentierung für Ableger. Wasserqualität überwachen, Nitrat >10 mg/L und Phosphat >0.05 mg/L vermeiden.
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