Microsorum pteropus
Der Javafarn ist eine klassische Aufsitzerpflanze mit leuchtend grünen lanzettlichen Blättern, unverzichtbar in der Aquaristik. Nahezu unverwüstlich und sehr anpassungsfähig, gedeiht er unter fast allen Bedingungen. Er ist eine der am einfachsten zu kultivierenden Pflanzen.
Er eignet sich ab 20 Liter, zwischen 20 und 28 °C, pH 5,5 bis 7,5. Wie Anubias ist er eine Rhizompflanze, die sich an Wurzeln und Steinen befestigt, anstatt im Substrat zu wurzeln. Er verträgt schwaches bis mäßiges Licht und wird idealerweise im Mittel- oder Hintergrund eingesetzt.
Er benötigt weder CO2 noch ein nährstoffreiches Substrat und entnimmt seine Nährstoffe aus der Wassersäule; eine leichte Flüssigdüngung fördert sein Wachstum. Übermäßige Beleuchtung ist unnötig und begünstigt Algen.
Der Javafarn ist eine robuste Pflanze, die selten von Krankheiten befallen wird. Hauptprobleme sind Nährstoffmängel (gelbe oder durchscheinende Blätter) und Eisenmangel (Gelbfärbung junger Blätter) sowie Algen, die langsam wachsende ältere Blätter besiedeln. Übermäßiges Licht begünstigt Algen, während das Eingraben des Rhizoms im Substrat zu dessen Fäulnis führt. Vorbeugung: moderate Beleuchtung beibehalten, Rhizom auf Untergrund (Stein, Wurzel) befestigen, regelmäßig mit Volldünger düngen und stark mit Algen bewachsene Blätter entfernen.
Das Rhizom darf nicht eingegraben werden: Befestigen Sie die Pflanze an einem Untergrund und lassen Sie das Rhizom im Wasser frei liegen. Das Eingraben des Rhizoms ist der klassische Fehler, der die Pflanze verfaulen lässt. Sie vermehrt sich spontan durch Jungpflanzen, die auf älteren Blättern erscheinen: lassen Sie sie sich entwickeln und lösen Sie sie dann ab. Kleine braune Punkte unter den Blättern sind Sori (Fortpflanzung) und keine Krankheit.
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