Ophiuroidea

Schlangensterne sind benthische Stachelhäuter, die in Riffaquarien für ihre Rolle als Detritusfresser sehr geschätzt werden. Mit ihrer zentralen Scheibe und ihren fünf flexiblen Armen durchsuchen sie das Substrat und beteiligen sich aktiv an der Reinigung des Aquariums. Robust und diskret sind sie ideal für Riffaquarien-Anfänger.
Riffaquarium von mindestens 100 Litern. Schlangensterne schätzen ein eingefahrenes Becken mit sandigem oder gemischtem Substrat (Sand + lebende Steine), wo sie sich tagsüber verstecken können. Sie ziehen sich in Felsspalten zurück und lassen nur ihre Arme herausragen, um Nahrung zu fangen. Temperatur 23-26°C, pH 8.0-8.4, Salzgehalt 1.023-1.025 (33-36 g/L), Kalzium 400-450 mg/L. Stabile Parameter unerlässlich. Beleuchtung: vertragen intensive Beleuchtung gut, sind aber hauptsächlich nachts oder bei gedämpftem Licht aktiv.
Detritusfresser und opportunistischer Allesfresser. Ernährt sich von Detritus, Futterresten, kleinen toten Organismen, Mikroalgen und Plankton. Im Aquarium gelegentlich Stücke von Fischfleisch, Muscheln, Artemia oder fein gehackte Frostfutter geben. Sie fangen Partikel mit ihren Armen. Darauf achten, das Aquarium nicht zu überfüttern: Schlangensterne begnügen sich mit Resten und ergänzen ihre Ernährung durch Durchsuchen des Substrats.
Schlangensterne sind empfindlich gegenüber Salzgehaltschwankungen und Verschmutzung durch Schwermetalle (Kupfer in Medikamenten). Achten Sie auf Armverlust ohne Regeneration, Ausbleichen oder Verletzungen an der zentralen Scheibe, Anzeichen von Stress oder bakterieller Infektion. Halten Sie stabiles Wasser mit niedrigen Nitratwerten (<20 mg/L) und vermeiden Sie jede Kupferbehandlung. Eine langsame Akklimatisierung (Tröpfchenmethode) bei der Einführung ist unerlässlich, um osmotischen Schock zu vermeiden.
Hervorragende Vergesellschaftung mit allen friedlichen Rifffischen und Wirbellosen. Schlangensterne sind harmlos und scheu. Vorsicht vor möglichen Fressfeinden: große Kugelfische, Drückerfische oder bestimmte Lippfische können ihre Arme angreifen. Die Arme regenerieren sich, aber das schwächt das Tier. Vorsichtig handhaben: Die Arme sind zerbrechlich und brechen leicht. Niemals während des Transports der Luft aussetzen. Hervorragende Helfer, um den Sand sauber und mit Sauerstoff versorgt zu halten. Kompatibel mit den meisten Korallen. Robuste Art, perfekt für die Putzkolonne (CUC) eines Riffaquariums.
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