Sarcophyton sp.

Sarcophyton ist eine robuste und beliebte Weichkoralle (Alcyonarie) in Riffaquarien. Erkennbar an seinem pilzförmigen Hut, enthält es symbiotische Zooxanthellen, die den Großteil seines Nährstoffbedarfs durch Photosynthese decken. Ideal für Riff-Anfänger dank seiner Toleranz und stetigen Wachstums.
Mindestvolumen 200 Liter. Benötigt mittlere bis starke Beleuchtung (150-250 PAR) für die Photosynthese. Schwache bis moderate Strömung, keine direkte heftige Strömung, die das Gewebe beschädigen würde. Stabile Parameter: Temperatur 24-27°C, Salzgehalt 1.023-1.025, pH 8.1-8.4, KH 7-10, Kalzium 400-450 mg/l, Magnesium 1250-1350 mg/l. Auf stabilem Untergrund (Gestein) platzieren, mit Abstand ringsum (30-40 cm), da es giftige Substanzen für andere Korallen absondern kann (chemische Kriegsführung). Gute allgemeine Wasserbewegung, um den regelmäßig produzierten Schleim abzuführen.
Bezieht den Großteil seiner Energie aus Zooxanthellen (symbiotische Algen) durch Licht. Ergänzende Fütterung optional aber vorteilhaft: 1-2 Mal pro Woche mit Phytoplankton, Zooplankton oder Flüssigfutter für Weichkorallen füttern (nachts, Polypen geöffnet). Filtert Schwebstoffe. Keine übermäßige Fütterung, die das Wasser belasten würde.
Verträglich mit den meisten Rifffischen und Wirbellosen. Vorsicht beim Abstand: Sarcophyton kann benachbarte Korallen durch Allelopathie ersticken oder vergiften. Häutet sich regelmäßig (verliert eine Schleimschicht): normaler Prozess, nicht handhaben, Schleimreste bei Bedarf entfernen. Durchläuft Rückzugsphasen (Polypen geschlossen) über mehrere Tage: keine Sorge bei stabilen Parametern. Leicht zu vermehren: ein Stück vom Hut abschneiden, auf Stein befestigen. Schädlinge überwachen (Plattwürmer, Fadenalgen am Fuß). Robuste Art, ausgezeichnete Wahl für den Einstieg ins Riffaquarium.
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