Zebrasoma xanthurum

Zebrasoma xanthurum ist ein Doktorfisch, geschätzt für seine prachtvolle purpur-bläuliche Färbung und seinen leuchtend gelben Schwanz. Als aktiver Pflanzenfresser trägt er zur Algenkontrolle im Riffaquarium bei. Benötigt großes Volumen und einwandfreie Wasserqualität. Territorial gegenüber Artgenossen und anderen Doktorfischen.
Aquarium von mindestens 500 Litern für ein adultes Tier, idealerweise 600-800 L, um optimalen Komfort und ausreichend Schwimmraum zu gewährleisten. Felsendekoration mit Verstecken und Rückzugszonen, mit bedeutendem freiem Schwimmraum. Benötigt stabiles Riffwasser: Temperatur 24-28°C, pH 8.0-8.4, Salinität 33-36 g/L, Kalzium 400-450 mg/L. Moderate bis starke Strömung (10-20-faches Volumen/Stunde).
Strikt herbivor. Mehrfache Fütterung pro Tag (mindestens 3-4 mal): Meeresalgen (Nori, Spirulina), Flocken und Granulat für Pflanzenfresser, blanchiertes Gemüse (Zucchini, Spinat, Brokkoli). Natürliches Abweiden auf lebenden Steinen und Scheiben fördern. Kann Ergänzungen auf Mysis-Basis mit Spirulina-Anreicherung akzeptieren. Die regelmäßige Zufuhr frischer Pflanzennahrung ist essentiell für seine Verdauungs- und Immungesundheit. Unterernährung führt zu Abmagerung und rascher Schwächung.
Anfällig für häufige parasitäre Erkrankungen: Marine Weißpünktchenkrankheit (Cryptocaryon irritans), Meeressamt (Amyloodinium, Oodinium), die sich durch weiße/goldene Punkte, Scheuern, beschleunigte Atmung manifestieren. Vorbeugung: strikte Quarantäne von 4-6 Wochen für jeden neuen Fisch, optimale Wasserqualität, abwechslungsreiche Ernährung. Sehr empfindlich gegenüber Stress, Verschmutzung (Nitrate, Phosphate) und Parameterschwankungen. Doktorfische sind anfällig für sekundäre bakterielle Infektionen (Seitenlinienerosion, Nekrosen) bei Verletzungen oder anhaltendem Stress. Können Nährstoffmangel entwickeln (Abmagerung, Loch im Kopf), wenn die herbivore Ernährung unzureichend ist. Vorsicht vor den scharfen Schwanzskalpellen bei der Handhabung.
Territorial, besonders gegenüber anderen Zebrasoma und ähnlich geformten Doktorfischen. Einsetzen als letztes im Becken oder gleichzeitig, um Aggressivität zu reduzieren. Kompatibel mit den meisten anderen nicht aggressiven Rifffischen. Hervorragender Algenvertilger, trägt zur Beckenreinigung bei. Geduld für die Eingewöhnung erforderlich: kann die ersten Tage Futter verweigern. Junge Exemplare in guter Gesundheit bevorzugen (rundlicher Bauch, aktives Schwimmen). Robuste Art nach Eingewöhnung, verlangt aber Genauigkeit und Stabilität. Niemals ein abgemagertes Exemplar kaufen. Wohlbefinden respektieren: Platz, Nahrungsvielfalt, Nachtruhe.
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